Spiel der Macht #1 von Marie Rutkoski

Quelle: Kobo ebooks

Gelesen: November 2018

Genre: Liebe und Romantik; Fantasy

Kurzbeschreibung: Als Tochter des ranghöchsten Generals von Valoria hat die siebzehnjährige Kestrel nur zwei Möglichkeiten: der Armee beizutreten oder jung zu heiraten. Aber Kestrel hat fürs Kämpfen wenig übrig; für sie ist die Musik das kostbarste Gut. Einem plötzlichen Impuls folgend ersteigert sie den Sklaven Arin, der sie auf unerklärliche Weise fasziniert. Schon bald muss sie sich eingestehen, dass sie mehr für ihn empfindet, als sie sollte. Doch er hat ein Geheimnis – und der Preis, den sie schließlich für ihn zahlt, wird ihr Herz sein …

Quelle: Kobo ebooks

 

Blogbeitrag: Als ich das Buch zum ersten Mal gesehen habe, war es in einer Buchhandlung kurz nach dem Erscheinen und ich muss sagen, es hat mir auf Anhieb gefallen. Die Schrift passt gut zu den Rundungen des Dolches und zu der Zartheit der Rosenblätter. Auch das Die Gestaltung zu gleichen Teilen dunkel sowie hell ist du die „Dreifarben-Regel“ das Ganze Harmonisch abrundet. Top Gestaltung!

Jetzt zum Inhalt. Es ist nicht aus der Ich- Perspektive aber man kann sich durch die Betrachtung der beiden Hauptcharaktere super in die Figuren hineinversetzen. Die Story an sich ist super interessant. Hat etwas Romantisches und Altertümliches aber auch etwas Aktion und Rebellion. Ich hätte nicht gedacht das diese Kombi, ähnlich wie bei den Tributen von Panem so vielseitig und wandelbar sein kann.

Um kurz etwas zum Inhalt zu sagen, Wie man in der Kurzbeschreibung lesen kann, geht es um Kestrel, die Tochter des Ranghöchsten Generals und leider werden auch solch hohe Erwartungen an sie gestellt. Als Frau ist es ihr gestattet sich zu ihrem 18ten Geburtstag für das Militär oder die Ehe zu entscheiden. Doch von Kestrel wird eigentlich das Militär erwartet.

Kestrel ist nicht gut im Kämpfen und wünscht sich nichts mehr als die Musik und eines Tages kommt sie an den Sklaven Arin, welcher ihre Welt auf den Kopf stellt und das Rich Valoria in Umschwung bringt.

Absolute Leseempfehlung, super spannend und ereignisreich!!

ACHTUNG SPOILER!

Kämpfen liegt ihr überhaupt nicht, auch wenn Kestrel sein klein auf trainiert, wird sie nicht besser. Das strategische Denken fällt ihr leichter ist aber um zum Militär zu wechseln und den Ansprüchen ihres Vaters gerecht zu werden, nicht genug. Kestrel will eigentlich auch nicht zum Militär oder irgendeinen Mann heiraten, viel lieber würde sie, wie ihre Mutter musiziert. Das Klavier, was sie ihr vermacht hat nach ihrem Tod, ist Kestrels ständiger Begleiter. Leider wird die Musik von ihrem Volk nicht gern von den eigenen Leuten fabrizierend gesehen, denn Musik ist das Werk der Herrani, dem Volk welches die Velorianer als Sklaven halten.

Die beste Freundin von Kestrel begleitet sie eines Tages auf den Markt und als wäre es kein Zufall, kommen sie zur Sklavenauktion und Kestrel kauft einen jungen Mann, der mit der Eigenschaft angepriesen wird, zu singen. Doch unter Kestrels Fittichen scheint er nur in der Schmiede zu sein und nicht gewillt zu singen. Kestrel versucht ich mit einzubinden und spielt mit ihm Biss und Stich (ein altes Spiel, mit Steinen, die sich gegenseitig besiegen) Kestrel wird nur selten geschlagen, doch Arin ist ein ebenbürtiger Gegner und die beiden verstehen sich zunehmend besser.

Währenddessen schmiedet Arin jedoch einen Plan, denn er ist kein gewöhnlicher Sklave, er ist ein Spion und im Haus des Generals auch noch ein wertvoller dazu. Er beschließt Kestrel auf Veranstaltungen zu begleiten und auffällig unauffällig an Informationen zu kommen.

Kestrel bekommt in der Zwischenzeit von dem Bruder ihrer besten Freundin immer mehr Zuneigung und Anspielungen ihrer Person betreffend. Bis es auf einem Ball dazu kommt das er ihr einen Heiratsantrag macht. Nichts würde Kestrel gelegener kommen. Nach einem Duell, gegen einen anderen Anwärter, der Arin bestrafen wollte, hat sie ihr gutes Gesicht verloren. Sie wird als Sklavenhure bezeichnet und eine solche Heirat würde ihren Ruf waren, aber Kestrel liebt ihr nicht und lehnt ab. Der Abend kann eigentlich nicht noch ungewöhnlicher werden, denn Arin hat ihr verboten den Wein zu trinken und reist mit ihr vorzeitig ab. Ihr Vater ist momentan nicht im Land und so haben die Sklaven einen Aufstand geplant. Der Wein war vergiftet und vermeintlich gestohlen geglaubte Schwarzpulverfässer, verursachen großen schaden in er Stadt. All das wird Kestrel erst bewusst nach dem sie Arin in der Kutsche geküsst hat.

Arin nimmt Kestrel als ihr Eigentum und will sie beschützen vor all den rachsüchtigen Herrani.
Kestrel hilft den Herrani irgendwann auch noch und verrät ihr Volk mehr oder weniger, aber sie hat eigentlich wegen ihrem Leben auch keine Wahl. Sie ist ein Goldener Vogel in einem Großen Käfig.

Arin ist dem Befehlshaber unterstellt, der kein Geringerer ist als Der Sklavenhändler. Dieser will Kestrel für sich oder Tod sehen und so muss Arin sich eines Tages entscheiden und tötet ihn, um Kestrel zu beschützen, welche dadurch mehr auftaut und es zu einer weiteren Annäherung der beiden kommt. Doch das währt nicht für lang.

Kestrel sieht einen Weg zu fliehen und flieht bis zum Hafen um sich ein kleines Boot in die Hauptstadt zu nehmen. Am Hafen wartet Arin doch nicht um sie aufzuhalten. Er schenkt ihr einen Blick der Verachtung und verschwindet im Hafenhäuschen um ihr die Flucht zu garantieren. Wieso Arin das für die macht, ist Kestrel nicht ganz klar aber sie reist in die Hauptstadt mit vielen Komplikationen.

Bei ihren Leuten angekommen, erzählt sie was in ihrem Zuhause passiert ist. Die Ranghöchste Person hört sich Kestrels Vorschlag an, die Herrani in diesem Gebiet wohnen zu lassen und geht einen Handel ein. Kein Krieg gegen die Heirat mit dem Sohn.

Grade als die Velorianer die Heimat von Kestrel angreifen, kommt eine Eule und Kestrel mit dem Handel. Arin empfängt sie an der Mauer und als er sieht das sie das Zeichen einer Verlobung trägt, verschlägt es ihm die Sprache. Das Buch endet mit damit das Kestrel eine Anspielung macht, ihm zu sagen das sie das für ihn getan hat.

Ein unglaublich nervenaufreibender verlauf der Ereignisse aber auch sehr traurig. Ich bin schon sehr gespannt auf die anderen Beiden teile, bitte lass die Zeit schnell vergehen.

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