Das Reich der sieben Höfe 3 von Sarah J. Maas

Quelle: Kobo ebooks

Gelesen: Juni 2018

Genre: Fantasy, Liebe & Romantik

Kurzbeschreibung:

»Ich kenne dich in- und auswendig, Rhys. Und es gibt nichts, was ich nicht an dir liebe.«

Feyre hat ihren Seelengefährten gefunden. Doch es ist nicht Tamlin, sondern Rhys. Trotzdem kehrt sie an den Frühlingshof zurück, um mehr über Tamlins Pläne herauszufinden. Er ist auf einen gefährlichen Handel mit dem König von Hybern eingegangen und der will nur eins – Krieg. Feyre lässt sich damit auf ein gefährliches Doppelspiel ein, denn niemand darf von ihrer Verbindung zu Rhys erfahren. Eine Unachtsamkeit würde den sicheren Untergang nicht nur für Feyre, sondern für ganz Prythian bedeuten. Doch wie lange kann sie ihre Absichten geheim halten, wenn es Wesen gibt, die mühelos in Feyres Gedanken eindringen können?

Quelle: Kobo ebooks

Blogbeitrag:

Oh mein Gott, was für ein Finale!
Das eine Buch besser als das Letzte.
Klar, es ist eine Zusammenhängende Geschichte, trotzdem muss man sagen, da die Bücher so dick sind, könnten sie auch eine eigene Geschichte erzählen und da sie unterschiedliche Ereignisse haben, könnte man schon sagen, dass sie ihre eigene Geschichte erzählen.

Das letzte Buch „Sterne und Schwerter“ ist mein absoluter Liebling aus der Reihe! Das Cover passt wieder super zum Inhalt. Das dunkle, pompöse Kleid, welches das Mädchen trägt strahlt eine gewisse Autorität da und auch der Bogen ist wieder da, seit m ersten Buch. Die Raben spielen auch eine Schlüsselrolle und als krönender Abschluss die Sterne. Einfach fantastisch!

Ich bin immer noch total geflasht. Das Buch hat so viel Gefühl. Ich konnte auch in diesem Buch abtauchen und mich an einen entfernten Ort tragen lassen. Es ist auch überwiegend aus der Sicht des Hauptcharakters Feyre geschrieben und ein oder zwei Mal aus der Sicht von Rysand.

Kurzgefasst, das Buch ist das perfekte Ende für die Reihe. Die Schlacht mit Hybern steht kurz bevor und der Hof der Nacht (Träume) muss Kompromisse eingehen um das überleben und existieren einer neuen Ordnung von Prythian zu garantieren. Alle Höfe müssen zusammenarbeiten, aber das ist nicht genug, Monster müssen entfesselt werden und die Archeon-Schwestern leisten ein großes Tribut.

ACHTUNG SPOILER!

Das zweite Buch endet sehr tragisch und dort greife ich an. Feyre hat Rysand als ihren Seelengefährten gefunden muss ihn aber als bald verlassen, weil sie die Gelegenheit sieht Tamlin auszuspionieren und seinen Hof zu unterwandern. Feyre möchte Tamlins Hof (Frühling) von innen zerstören, für das was er ihr und ihrer Familie angetan hat.

Feyre gelingt die Zerstörung von innen und dabei nimmt die Lucien mit. Vor ihrer Flucht muss sie von den bösen Zwillingen (Nichte und Neffe von Hybern) noch erfahren das ihre Kräfte schwinden, weil die das gefährliche Gift des Blutschatten immer zu sich genommen hat. Sie tötet beide, dafür und auch dafür das sie 3 unschuldige getötet haben. Ianthe lässt sie dabei noch glimpflich davonkommen. Grade wollte sie sich noch an Lucien vergreifen und im nächsten Moment zertrümmert sie ihre eigene Hand durch Feyres Gedankenmanipulation, wegen des Verrates an ihren Schwestern.

Feyre gelingt die Flucht mit Lucien auf Umwegen und mit Komplikation kommen sie zuhause an, am Hof der Träume in Velaris.
Feyre berichtet alles und Lucien ist von einfach allem überwältigt, er muss sich an diese nichtbekannte Seite von Rysand und seiner Gefolgschaft gewöhnen, denn seit seiner Herrschaft spielen sie alle die Rolle der Schrecklichen und Blutrünstigen.

Zusammen erkennen sie das Elain eine Hellsehergabe vom Kessel Geschenk bekommen hat und langsam wieder normal wird. Nester baut erstaunlicherweise eine Beziehung zu Cassian auf, welche jedoch nicht öffentlich geht.

Feyre wird eines Nachmittags von Spähern von Hybern angegriffen. Sie wollen Nester, welche mit Feyre in der Bibliothek weit unten in einer Höhle nach Antworten sucht. Nester gelingt durch Feyres Ablenkung die Flucht und auch Feyre gelingt die Flucht, als sie mit dem Ungeheuer unter der Bibliothek einen Packt schließt. Birax, das Monster der Albträume.

Feyre und Rysand halten eine Versammlung mit allen sieben Höfen ab. Selbst Tamlin erscheint, welcher sich nicht beliebt macht mit seinen Bemerkungen und Anspielungen auf Feyre. Auch mit dem Herbsthof gibt es Streit aber sie haben mit dem ältesten Sohn eine Vereinbarung, sie verschaffen ihm die Highlordposition, wenn er seinen Vater überredet eine Armee mobil zu machen.
Dennoch halten alle zusammen und bieten ihre Hilfe, denn Hybern wartet nicht, er hat schon den Sommerhof angegriffen und Velaris.

Leider muss Feyre einsehen, dass die Fea aus Prythian mit ihren Armeen gegen Hyberns ausgereifte und jahrelang vorbereitete Streitmacht keine Chance haben.
Das Wunder kommt in Form einer monströsen Idee, im warten Sinne des Wortes. Feyre erinnert sich an die brutalen Geschichten über des Knochenschnitzer und geht zu ihm ins Gefängnis um ihn um Hilfe zu bitten. Feyre soll für ihn in den Orobous schauen, ein alter Spiegel, welche einem das wahre Ich zeigt und dadurch viel Leute in den Wahnsinn getrieben hat. Der Spiegel verspricht gehorsam, wer ihn zähmt und akzeptiert was er sieht. Feyre kann das eigentlich unmöglich riskieren, tut es dann aber doch und wird Herr über den Spiegel, weil sie akzeptiert was sie ist. Der Knochenschnitzer erzählt was er einst war und auch das die Weberin seine Schwester ist und so wie er eine Art Totesgott. Feyre weiß, dass der Knochenschnitzer nicht genug ist und schließt einen weiteren Packt mit Birax, er bekommt ein Fenster in seine Bibliothek, wenn er den Feind auf dem Schlachtfeld tötet.

Die wichtigen Verbündeten Monster hält Feyre erstmal geheim, denn der Hof der Nacht hofft auch verbündete im Menschenreich, was schwieriger ist als gedacht. Elain begegnet ihre ehemaligen Verlobten, was für sie eine psychische Belastung ist und sie ziemlich runterzieht. Allerdings ist das noch nicht alles, Der Hof begegnet auch Jurian, welcher sich als Spion bei Hybern rausstellt und auf der suche ist nach seiner alten Freundin Myriam und ihrem Seelengefährten Prinz Drakon. Myriam und Drakon sind allerdings nicht mehr auf ihrer Insel und ihre ganze Legion an geflügelten Kriegern ist mit ihnen verschwunden.

Die Menschen bieten auch ihre Hilfe an und somit ist die Streitmacht vorerst mobilisiert.
Auf dem Schlachtfeld stehen sie dann Hybern gegenüber und kurz vor beginn enthüllt Feyre ihrem Seelengefährten, wen sie versteckt gehalten haben und auch Rysand hat jemanden mitgebracht, die Weberin. Mit drei Monstern ziehen sie in den Krieg und Kämpfen erbittert.

Als schon fast alles verloren scheint ertönen mehrere Hörner vom angrenzenden Meer, wo Hyberns Soldaten zu scharen stranden. Aber die Hörner kommen nicht von Hybern. Wie sich heraus stellt, ist es die Legion von Myriam und Drakon, welche durch ihren Verschleierungszauber nicht gefunden wurden, aber es kommt noch überraschender. Die Flotte besteht noch aus einem zweiten Teil, einer Flotte der verschollenen goldenen Königin (verzaubert). Die Flotte von der Königen Vessa wurde ausgerechnet von dem Vater der Archeon Schwestern mobilisiert, er hat bei den ersten Anzeichen keine Konferenzen im Land besucht, sondern Vessa gesucht und eine Flotte ausgestellt und dabei seine Drei ersten Schiffe nach seinen Töchtern benannt.

Zu tränen gerührt muss Feyre jedoch ihre Mission zu ende bringen, den Kessel zerstören, welcher kurz zuvor den Knochenschnitzer tötet und einen Großteil der geflügelten Legion von Cassian. Durch den Einsatz des Kessels sind Feyres Schwestern geschwächt und können nicht mitkommen, Amren und Feyre müssen alleine zu Ende bringen was einst versucht.

Amren entfesselt sich und bringt damit den Sieg aber Feyre ist während dessen im Kessel gefangen und muss verschiedenes auf dem Schlachtfeld mit ansehen, wie zum Beispiel der König vor Nestas Augen ihren Vater tötet und danach fast Cassian, doch Elain kommt aus dem Schatten und köpft mit Nesta den König.

Der Krieg scheint beendet aber der Kessel ist in Scherben und hinterlässt ein immer größer werdendes Loch, was alles mit sich reißt. Eine unausweichliche Zerstörung.
Es sei denn, man setzt den Kessel wieder zusammen und fängt die Dunkelheit darin ein.

Die stärkste Macht muss ran, Rysand muss seine macht opfern mit Feyre als Katalysator aber nicht nur das berührt zutiefst, Rysand sagt Feyre immer wieder, sie soll weitermachen, nicht aufhören und dass er sich liebt.

Rysand verliert dabei seine Macht und sein Leben. Feyre bricht in sich zusammen und als alles verloren wirkt, erscheinen die Sieben Highlords der sieben Höfe und Feyre bittet um ihre Hilfe.
So wie sie eins zum leben erweckt wurde soll auch Rysand wieder auferstehen. Alle schenken einen Lebensfunken sogar Tamlin mit den Worten, sie solle glücklich werden und zu Letzt schenkt auch Feyre in einem unendlich berührenden Moment einen Lebensfunken als Highlady der Nacht und Träume.

Rysand erwacht und es gibt ein Happy End. Prythian muss wiederaufgebaut werden aber auch die Welt der Menschen und eine vereinte Weltordnung soll nach dem Vorbild von Myriam und Drakon erfolgen. Der Kessel soll mit Myriam und Drakon unter einem Verschleierungszauber verschwinden und im Verborgenen bleiben.

Ende Buch 3

 

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