Das Reich der sieben Höfe 2 von Sarah J. Maas

Quelle: Kobo ebooks

Gelesen: Mai 2108

Genre: Fantasy, Liebe
Kurzbeschreibung:

So spannend, so romantisch, so sinnlich wie nie

Feyre hat überlebt. Sie hat Amarantha, die grausame Fae-Königin, besiegt und ist mit Tamlin an den Frühlingshof zurückgekehrt. Doch das scheinbar glückliche Ende täuscht. Tamlin verändert sich immer mehr und nimmt ihr allen Freiraum. Feyre hat Albträume, denn sie kann die schrecklichen Dinge nicht vergessen, die sie tun musste, um Tamlin zu retten. Und sie ist einen riskanten Handel mit Rhys eingegangen und muss nun jeden Monat eine Woche an seinem gefürchteten Hof der Nacht verbringen. Dort wird sie immer tiefer in ein Netz aus Intrigen, Machtspielen und ungezügelter Leidenschaft gezogen.

Quelle: Kobo ebooks

 

Blogbeitrag:

Ich bin sehr positive überrascht von dem Buch. Ich habe mich ganz und gar in dem 1. Buch verloren und es gab eigentlich ein Happyend, daher war ich überrascht, was im 2. Buch kommt.
Es hat mich von der Handlung her sehr überrascht, aber positiv. Der Hauptcharakter Feyre lernt sich neu kennen und der Schauplatz ändert sich in eine noch fantastische Welt als der Frühlingshof.
Das Buch ist wieder aus der Sicht von Feyre geschrieben und in 1 bis 2 Kapiteln von Rysand.

Das Cover passt auch wiederholt, wunderbar zu dem Buch. Die Schmetterlinge bzw. Ihre Flügel spielen eine Große Rolle aber auch der Pfeil und Bogen in den Händen des Mädchens.

Nur zu empfehlen und absolut überzeugend durch das Überraschungsmoment und der Frage, was kommt nach dem 1. Buch noch?

ACHTUNG SPOILER!

In Sicherheit zu sein, zu Hause zu sein heißt nicht immer auch glücklich zu sein.
Das muss Feyre leider ziemlich schmerzlich feststellen. Sie wird seit ihrem Entkommen unter dem Berg und dem Bruch des Fluchs von unsagbaren Albträumen heimgesucht. Die Erinnerungen zerfressen Feyre und sie muss sich jede Nacht damit plagen und erbricht sich auch regenmäßig wegen der Grausamkeit. Feyre verliert an Lust und Laune nicht nur zum Malen. Sie isst auch wenig und durch ihre verzehrenden Nächte verliert sich auch an Gewicht.
Leider wird der Frühlingshof zu einem Gefängnis. Tamlin lässt überall Wachen postieren, lässt sie nicht mit auf Missionen reiten oder überhaupt eine alleine Minute. Feyre hat von Tamlin einen Heiratsantrag bekommen und jetzt geht alles drüber und drunter am Frühlingshof. Vorbereitungen werden getroffen, mit den Feyre sich nicht rumschlagen will und bekommt Hilfe von einer Priesterin, Ianthe eine alte Freundin von Tamlin. Ianthe hört Feyre zu, wenn sie von ihrer Familie erzählt und organisiert die Hochzeit.

Feyre hat Rysand seit dem Tag unter dem Berg nicht mehr gesehen, als ihr Leben neu erschaffen wurde. Es sind 2 Monate vergangen und Feyre macht sich Sorgen wegen der Übereinkunft, die sie geschlossen haben.
Am Tag der Hochzeit ist Feyre sich nicht mehr sicher ob sie das überhaupt will. Nachdem so viel passiert ist, kann Feyre kein Rot mehr sehen und ausgerechnet diese Farbe lässt sie kurz vor dem Altar in einem viel zu fremden Outfit stehen und stumm nach Hilfe rufen.
Auf ihre stummen Hilferufe hin, taucht aus Rauch der Rysand auf, der nach 2 Monaten sein Abkommen einfordert. Feyre will es erst nicht zugeben aber Sie ist froh über das Entkommen und weiß nicht wie sie mit Rysands Freundlichkeit umgehen soll. Unter dem Berg war seine Maske undurchdringbar, böse und berechnet, doch jetzt ist er freundlich und Will Feyre lesen beibringen und mit ihren Fähigkeiten umzugehen, welche sie von jedem Hof erhalten hat nach ihrer Wiedergeburt, welche Tamlin und Ianthe jedoch verheimlichen und unterdrücken wollten.

Feyre lernt Rysand in dieser einen Woche anders kennen und ist fast traurig von seinem Hof zu verschwinden, das der Hof der Nacht nicht so grausam ist wie alle denken.

Als Feyre zurück an den Frühlingshof kommt, muss sie Lucien, Ianthe und Tamlin alles detailliert erzählen und die Hochzeit wird erstmal aufgeschoben.

Eines Tages hält Feyre es nicht mehr aus, sie wird in nichts mehr miteingebunden und doppelt so stark bewacht. Tamlin und Lucien erreicht eine Nachricht von den Grenzen zu ihrem Land, von den Feyre nicht genaueren erfährt aber unbedingt mitkommen will. Tamlin sperrt sie mit einem Schutzzauber im Haus ein was Feyre in ein tiefes Loch wirft. Feyre hat einen starken Nervenzusammenbruch als sie feststellt, dass sie nirgends raus kann, wie unter dem Berg.
Mor, die Cousine von Rysand teilt den Wind bzw. tritt aus Schatten direkt vor sie und nimmt sie mit sich an den Hof der Nacht.
Feyre beginnt sich in den Hof der Nacht zu integrieren. Rysand lässt ihr Freiheit, die sie schon lang nicht mehr hatte und hilft ihr über die Dinge unter dem Berg weg zu kommen. Feyre träumt nicht mehr so oft schlecht und nimmt wieder zu. Eines Tages lernt Feyre den engsten Kreis von Rysand kennen und erkennt in ihnen eine Familie. Feyre geht mit ihnen in der verborgenen Sternenstatt, dem wahren Hof der Nacht durch die Straßen und lernt das Volk kennen. Rysand ist immer an ihrer Seite und für sie da, bis eines Nacht Feyre von einem Schrei geweckt wird und auf der Suche nach Rysand geht, von dem dieser zu kommen schien. Sie findet ihn in seinem Schlafzimmer in einem Albtraum gefangen. Feyre kann ihn zurückholen und ab da teilen sie eine tiefere Verbundenheit.
Ich würde sogar sagen das ab diesem Moment Rysand und Feyres Verbundenheit wächst.

Durch das Buch zieht sich das Problem des herannahenden Krieges gegen den König von Hypern.
Rysand erfährt, dass Der König den Kessel hat. Der Kessel ist nicht nur ein Symbol der Macht, sondern ist pure Macht und Magie. Rysand und sein engster Kreis, zu dem auch Feyre gehört als Abgesandte der Menschen, müssen über eine Möglichkeit nachdenken Hypern zu stoppen.
Nach dem sie einen Suriel gefangen haben, erfahren sie, dass man den Kessel durch ein Buch zerstören kann. Das Buch wurde vor hunderten Jahren in zwei geteilt und eine Hälfte bekamen die Menschen bewacht von einer Reihe Königinnen und die andere Hälfte befindet sich am Hof des Tages.

Rysand und die anderen machen sich auf, zum Hof des Tages wo sie in den Besitz der Buchhälfte kommen aber danach ein Kopfgeld auf die aufgesetzt ist.

An die Hälfte der Königinnen ran zukommen ist komplizierter, weil diese ihrer Hälfte freiwillig rausgeben müssen, damit die Hälfte nicht vernichtet wird. Rysand teigt ihnen dafür sei Geheimnis der Sternenstatt. Eine Königin hat unbemerkt die Hälfte des Buches mitgenommen, denn Die Königinnen sind nicht so unparteiisch wie sie vorgeben. In der Zwischenzeit stellt sich heraus, dass Feyre und Rysand seelenverwandt sind und als sie sich ihre Liebe gestehen und ist um sie gestehen. Sie können die Finger nicht mehr von einander lassen und Feyre sieht den Hof der Nacht als ihr zuhause und den engsten Kreis als ihre Familie. Alles scheint wunderbar, doch die Sternenstatt wird von einer Armee vom König angegriffen. Es war eine Art Vorwarnung, denn Die Königinnen hatten eine Allianz mit dem König geschlossen, für ein unsterbliches, starkes und schönes Leben als Fea durch den Kessel. Die Königinnen hatten Rysand verraten und nicht nur das. Ianthe hat ebenfalls eine Allianz mit dem König und hat Feyres Schwestern dem König ausgeliefert.

Zum Ende des Buches will Feyre den Kessel zerstören, was jedoch ihre Kräfte übersteigt und der engste Kreis inklusive ihr und Rysand werden von dem auferstandenen Jurian in der Festung des Königs gefangen genommen. Es stellt sich heraus, dass Tamlin als High Lord des Frühlingshofs ein Abkommen geschlossen hat mit dem König um Feyre wieder zu bekommen. Feyre für den Pass durch seinen Hof und durch die Mauer zu den Menschen.

Feyre musst mit Qualen mit ansehen, wie der König ihre Schwestern zu Fea macht und Lucien und Elain Seelenverwandte sind. Feyre gibt vor von einem Band befreit zu werden unter dem sie stand und nun an den Frühlingshof zurück möchte. Rysand und sein Kreis welche ebenfalls großen Schaden davongetragen haben, nehmen auf den stummen Befehl von Feyre ihre Schwestern mit.

Das Buch endet damit das Feyre wider am Frühlingshof zurück kommt und eine intrigante Unterwanderung plant. Mit einem lächelnden Blick zu Lucien, welcher etwas zu ahnen scheint, läuft sie mit Tamlin ins Haus.

Alles in allem wunderschöne Liebesgeschichte. Feyre sieht, dass sie eigentlich keine Wahl hatte sich in Tamlin zu verlieben in ihrer Zeit am Frühlingshof und fühlt sich später jedoch nicht mehr schuldig ihn verlassen zu haben, denn ihre Liebe war zum scheitern verurteilt und sie fühlt sich stärker und vollkommener durch Rysand als je zu vor.

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